Willkommen: Unsere neue Maître Anika Polesch

Anika Polesch mag Herausforderungen und Tapetenwechsel: Ob Hotelfachausbildung in Garmisch-Partenkirchen, Tourismus-Studium in der bayerischen Landeshauptstadt oder Betriebsleitung des gesamten Bamberger Haus – sie hat in jungen Jahren schon viel erreicht. Ab der neuen Wintersaison lässt sie ihre Wahlheimat München hinter sich und kommt als Maître in Thurnher’s Alpenhof. Da wollten wir mal nachhaken…

Liebe Anika, worauf freust du dich hier in Thurnher’s Alpenhof am meisten?

Da gibt es mehrere Dinge: Zum einen freue ich mich auf die großen Persönlichkeiten, die am Arlberg Urlaub machen, zum anderen liebe ich die Berge. Und wie ihr richtig gesagt habt, mag ich Herausforderungen und das hier ist vielleicht die Größte meines Lebens bislang.

Und dabei fungierst du als Betriebsleitung bis zu deinem Start in Thurnher’s Alpenhof das gesamte Bamberger Haus, also keinem geringeren als dem historischen barockem Gebäude im Münchner Luitpoldpark.

Ja, meine Zeit im Bamberger Haus war wirklich eine großartige Chance für mich. Ich habe dort so viel gelernt, insbesondere was die verschiedenen Facetten der Führung anbelangt. Zum Beispiel weiß ich nach mehr als zwei Jahren Betriebsleitung, wie immens wichtig es ist, eine gute Balance in der Mitarbeiterführung zu finden. Also zum einen zwar auf Leistungsaspekte zu achten, zum anderen aber auch die Persönlichkeiten der verschiedenen Menschen mit allen möglichen Backgrounds zu berücksichtigen.

Dein Credo als neue Maître in Thurnher’s Alpenhof lautet also?

Auf Augenhöhe und mit gutem Vorbild voranmarschieren!

Da hört man heraus, dass du dich nicht davor scheust, selbst mit anzupacken…

Natürlich nicht! Ich denke, das ist in der Gastronomie, vor allem in einem eher kleinen Restaurant essentiell. Nur weil man ein Team leitet, steht man nicht über dem Team. Ich denke, es ist ganz wichtig auf Augenhöhe zu führen und das beinhaltet eben auch, selbst am Gast zu servieren, an der Theke einzuspringen oder beim täglichen Mise en Place zu helfen.

Voller Einsatz also! Welche Eigenschaften siehst du sonst noch als unbedingt nötig für den Erfolg in der Gastronomie?

Ganz oben steht meiner Meinung nach die Begeisterung für die Grundlagen der Gastronomie, also Essen und Trinken. Wenn man es dann schafft, diese Leidenschaft auf Gäste und Mitarbeiter zu übertragen, hat man schon die halbe Miete. Hinein spielt hier natürlich auch die Interpretation der Gastgeberrolle. Nur wer die eben erwähnte Leidenschaft in sich trägt, kann die Wünsche eines Gastes rechtzeitig erkennen und sie persönlich zugeschnitten erfüllen. Das ist ganz wichtig!

Nun würden wir mal behaupten, dass manche Gäste einfacher zu bewirten sind als andere. Wer kennt sie nicht, die verschiedenen Gästetypen, wie den „Nörgler“, die „Redselige“ oder das „Dramapärchen“? Wann fällt dir das Gastgeben am schwersten?

Das kann ich nicht so pauschal beantworten, denn ich denke, man kann letztlich mit so gut wie jedem Typ Gast gut zurechtkommen. Jede Person ist auf seine Art spannend, und bei jedem kann man was lernen. Bei Gästen, die etwa ihre Ruhe haben möchten, sehe ich die Herausforderung darin, sie ohne viele Worte zu begeistern. Mir persönlich macht es natürlich besonders Spaß, wenn die Gäste selbst Interesse und Begeisterung für die Gastronomie mitbringen und sich mit mir darüber austauschen möchten.

Das klingt schon so, als hättest du einen großen Anspruch an dich selbst als Gastgeberin. Erwischst du dich dabei, wie du den Service in anderen Restaurants kritisch beäugst, wenn du dort selbst zu Gast bist? Oder bist du da entspannt?

Ich bin mittlerweile deutlich entspannter als noch vor einigen Jahren. Während ich früher schon oft den Anspruch hatte, dass alles perfekt laufen muss, habe ich mich davon etwas verabschiedet. Heute denke ich, wenn das allgemeine Erlebnis stimmt, kann man bei den Details schon mal ein Auge zudrücken.

Anika, wir danken dir für deine Zeit und können es kaum erwarten, dich in Thurnher’s Alpenhof in Aktion zu sehen.

Nichts zu danken! Auch ich freue mich schon riesig auf unsere ersten Gäste diesen Winter. In zwei Monaten geht’s endlich los!

Zimmer & Suiten

Vielfalt statt Einfalt! Unsere Zimmer und Suiten sind so einzigartig wie unsere Gäste. Allen gemeinsam ist die besondere Liebe zum Detail, ein klassisches Ambiente sowie ein Höchstmaß an Komfort.

Kulinarik

Bergsteigerische Fähigkeiten sind nicht vonnöten, um bei einem Candle-Light-Dinner in unserem Restaurant Halt zu machen, eine heiße Schokolade in unserer Kaminlounge zu genießen oder sich in unserer Piano-Bar einen Cocktail zu gönnen.

Kontakt & Buchung

Mit nur ein paar Klicks sind Sie schon bei uns! Sollte zu Ihrem Wunschtermin die von Ihnen gewählte Zimmerkategorie jedoch nicht verfügbar sein, erstellen wir Ihnen gerne ein alternatives Angebot.